Kochertalbrücke, Straßenbrücke in Baden-Württemberg
Der Kocherviadukt ist eine Straßenbrücke über ein Tal in Baden-Württemberg, die aus Spannbeton gefertigt wurde und sich über mehr als einen Kilometer erstreckt. Die neun Abschnitte des Bauwerks ruhen auf hohen Betonpfeilern, die den Verkehrsstrom in großer Höhe über die Landschaft tragen.
Der Bau wurde Ende der siebziger Jahre fertiggestellt und schuf eine wichtige Verbindung auf der Autobahn A81 durch Süddeutschland. Die Fertigstellung ermöglichte eine schnellere Reiseroute zwischen mehreren Regionen, die zuvor durch die schwierige Topographie getrennt waren.
Der Name Kocherviadukt bezieht sich auf den gleichnamigen Fluss, der tief unter der Fahrbahn durch das Tal fließt. Autofahrer überqueren den Kocher oft, ohne zu bemerken, wie weit sie vom Flussbett entfernt sind.
Wer auf der A81 in Richtung Süden fährt, überquert das Bauwerk zwischen Gerabronn und Schwäbisch Hall. Der Blick auf das Tal bleibt wegen der Leitplanken und der hohen Geschwindigkeit meist auf das direkte Umfeld der Fahrbahn begrenzt.
Die Höhe von 185 Metern über dem Talgrund macht das Bauwerk zur höchsten Talbrücke Deutschlands. Diese Höhe entspricht in etwa einem 60-stöckigen Gebäude, obwohl Reisende die Distanz zum Boden von der Fahrbahn aus kaum wahrnehmen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.