Elbmarschen, Geschütztes Feuchtgebiet in Norddeutschland
Die Elbe-Marschen bilden ein flaches Tiefland entlang der Elbe mit dunklen, fruchtbaren Böden und einem dichten Netz von Gräben und Kanälen zur Entwässerung. Das Gebiet erstreckt sich über große Flächen mit regelmäßigen Feldern, Weiden und vereinzelten Bauernhöfen, die von Deichen und Wasserwegen durchzogen sind.
Seit dem Mittelalter wurden Deiche gebaut, um die Gezeitenbereiche trocken zu legen und landwirtschaftlich nutzbar zu machen. Diese Umgestaltung über viele Jahrhunderte schuf aus Salzmarschen die heute erkennbaren fruchtbaren Polderlandschaften.
Die Gegend ist geprägt von einer Landwirtschaft, die seit Generationen Weiden und Felder gestaltet und erhält. Man sieht hier überall das Ergebnis dieser Arbeit: gepflegte Landschaften, in denen Menschen und Natur eng miteinander verbunden sind.
Das Gebiet ist leicht zugänglich mit ausgebauten Wander- und Radwegen, die durch verschiedene Landschaftsteile führen und das ganze Jahr über nutzbar sind. Die flache Topografie macht Erkundungen einfach, wobei man die besten Sichtungsmöglichkeiten in den frühen Morgen- oder Abendstunden hat.
Im Winter landen zehntausende Wildgänse in diesem Gebiet, um Nahrung zu suchen und zu ruhen, bevor sie weiter nach Süden fliegen. Die Gelegenheit, diese riesigen Schwärme zu beobachten, macht das Gebiet zu einem Ort, den Naturbeobachter aus Europa anziehen.
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