Staatspark Wilhelmsbad, Historischer Park in Hanau, Deutschland
Der Staatspark Wilhelmsbad ist ein 37,5 Hektar großes Areal in Hanau mit Gebäuden aus der Spätbarock-Zeit und einem englischen Garten im frühen Stil. Das Gelände mischt historische Strukturen mit gepflegten grünen Flächen und Wasserelementen, die das gesamte Anwesen durchziehen.
Der Fürst Wilhelm von Hessen-Kassel ließ diesen einstigen Kurort 1777 errichten und finanzierte das Projekt durch die Vermietung hessischer Soldaten an die Briten. Das Anwesen wurde als Zeichen von Wohlstand und Macht konzipiert und sollte die Macht der Landesfürsten demonstrieren.
Das Schlosstheater Comoedienhaus zeigt noch immer die originale Bühnenmaschinerie aus dem 18. Jahrhundert und gibt Besuchern einen Einblick in die Theaterkunst der damaligen Zeit. Man kann in diesem Gebäude sehen, wie Schauspieler und Techniker damals arbeiteten.
Der Park ist gut zu Fuß erkundbar und hat offene Bereiche sowie bewaldete Abschnitte, sodass Besucher je nach Interesse unterschiedliche Routen wählen können. Es gibt auch Innenräume in historischen Gebäuden, die betreten werden können, wobei sich das Tempo und der Komfort darin von den Außenbereichen unterscheiden.
Im Park befindet sich ein hölzernes Karussell aus dem Jahr 1780, das noch heute in Betrieb ist und das älteste erhaltene Karussell in Deutschland darstellt. Dieses funktionierende Fahrgeschäft bietet einen seltenen Einblick in die Vergnügungen aus dem 18. Jahrhundert.
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