Hessisches Puppenmuseum, Puppenmuseum in Hanau, Deutschland.
Das Hessisches Puppenmuseum beherbergt mehr als 10.000 Puppen in einem grosraumigen Ausstellungsbereich im Arkadenbau, einem historischen Gebaude im Wilhelmsbad Park. Die Sammlung umfasst Exemplare aus verschiedenen Zeitraumern mit unterschiedlichsten Materialien und Handwerkstechniken.
Das Museum wurde 1983 gegrundet und nahm seinen Betrieb mit wenigen Raumen im Wilhelmsbad auf, bevor es seine Sammlung stetig erweiterte. Die ganz altesten Exponate stammen aus dem 18. Jahrhundert und zeigen die Anfange der modernen Puppenmacherei.
Die Sammlung zeigt, wie sich Puppendesign über Generationen verändert hat und welche Materialien wie Holz, Porzellan und Wachs in verschiedenen Epochen verwendet wurden. Besucher können nachvollziehen, wie diese Handwerkstraditionen in der Spielzeugherstellung eine wichtige Rolle spielten.
Das Museum liegt gunstig am Parkpromenade und kann von Dienstag bis Samstag sowie an Sonntagen und Feiertagen besucht werden. Es lohnt sich, die Offnungszeiten vorher zu prufen, da diese je nach Jahreszeit variieren konnen.
Das Museum arbeitet mit dem Warabekan International Toy Museum in Japan zusammen und tauscht regelmasig Ausstellungen mit japanischen Institutions aus. Diese internationale Verbindung bringt regelmassig neue Perspektiven auf die Geschichte der Spielzeugkultur nach Hanau.
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