August-Schärttner-Halle, Sport- und Veranstaltungskomplex in Hanau, Deutschland.
Die August-Schärttner-Halle ist eine Mehrzweckhalle am nördlichen Stadtrand von Hanau, fertiggestellt 1989. Sie ist 116 m lang, 77 m breit und 12 m hoch, hat 3.000 m² Innenfläche und ein hellblaues Dach, auf dem seit 2014 eine Photovoltaikanlage sitzt. An den beiden Längsseiten stehen Tribünen, eine mit festen Sitzen, eine ausfahrbar; darüber verläuft eine Galerie mit zwei Theken und Toiletten, die direkt vom Haupteingang an der Südseite erreichbar ist.
Die August-Schärttner-Halle wurde 1989 fertiggestellt und eingeweiht; sie liegt am nördlichen Stadtrand von Hanau. Benannt ist sie nach dem Turner und Revolutionär August Schärttner. Im Jahr 2015 bot die Halle vier Wochen lang bis zu 1025 Flüchtlingen Unterschlupf, bevor die Notunterkunft nach Hanau Housing auf das Gelände der ehemaligen Pioneer-Kaserne im Osten der Stadt umzog.
Der Name ehrt einen Gymnasten und Aktivisten aus der Arbeiter-Turnbewegung. Die Halle ist heute ein Ort, wo sich Menschen zu Sportwettkämpfen und Konzerten versammeln und das Leben in Hanau mitgestalten.
Nordwestlich der Halle stehen auf einer unbefestigten Freifläche rund 600 Parkplätze zur Verfügung. Der Haupteingang auf der Südseite führt direkt auf die Galerieebene, auf der sich zwei Theken und Toiletten befinden. Unter der Woche dient die Halle von 8 bis 17 Uhr dem Schulsport und von 17 bis 22 Uhr dem Vereins- und Betriebssport.
Das Gebäude verfügt seit 2014 über Solarmodule auf seinem Dach, die Energie für den Betrieb liefern. Dies macht sie zu einer der früheren Sportstätten in der Region mit großflächiger Solarenergienutzung.
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