Deutsches Goldschmiedehaus, Schmuckmuseum in Hanau, Deutschland.
Das Goldschmiedehaus ist ein Museumsgebaude in der Altstadt von Hanau mit Ausstellungen zur Gold- und Silberbearbeitung auf mehreren Etagen. Der spätrenaissance-Fachwerkbau zeigt dabei sowohl historische als auch zeitgenossische Werke der Metallgestaltung.
Das Gebaude entstand 1537 als Rathaus Hanaus und wurde nach schweren Beschadigungen durch Luftangriffe 1945 in den 1950er Jahren wiederaufgebaut. Die Rekonstruktion ermoglichte es, diesen wichtigen Teil der Hanauer Architektur zu bewahren und spater als Museumsbau zu nutzen.
Das Haus trägt den Namen einer Goldschmiedtradition, die Hanau seit Jahrhunderten prägt und die Stadt als Zentrum für Schmuckherstellung bekannt machte. Besucher sehen hier, wie diese Handwerkstradition die Architektur und Identität des Ortes bis heute beeinflusst.
Der Zugang zum Museumsgebaude erfolgt vom Zentrum aus und die Ausstellungen erstrecken sich über mehrere Stockwerke, weshalb Besucher mit Treppen rechnen sollten. Feste Wege durch die Schausammlung ermoglichen einen selbstgeleiteten Besuch im eigenen Tempo.
Im Treppenhaus befindet sich eine kinetische Kunstinstallation, die verschiedene Ausstellungsebenen miteinander verbindet und als eigenständiges Kunstwerk erlebbar ist. Diese Skulptur zeigt, wie zeitgenossisches Kunstschaffen im historischen Gebaude seinen Platz gefunden hat.
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