Ghetto-Mauer Hanau, Historische Mauer und Gedenkstätte in Hanau, Deutschland
Die Ghetto-Mauer Hanau ist ein erhaltenes Mauerwerk, das sich entlang der Südseite der Nordstrasse erstreckt und Freiheitsplatz mit der Main-Kinzig-Halle verbindet. Das Bauwerk wird durch Gedenkplatten und Informationstafeln erganzt, die den Ort als Gedenkstaette kennzeichnen.
Ein judisches Ghetto existierte hier zwischen 1605 und 1806, gegründet unter Kurfürst Philipp Ludwig II. von Hanau-Munzenberg, bevor die Wohnbeschränkungen durch Napoleon aufgehoben wurden.
Die Gedenksteine an der Mauer tragen Namen und Daten von Menschen aus der Stadt, die während des Nationalsozialismus verfolgt wurden. Besucher können beim Vorbeigehen ihre Geschichten entdecken und sich ein Bild von den Leben machen, die hier stattgefunden haben.
Der Gedenkort ist frei zuganglich und das Mauerwerk ist aus der offentlichen Strasse sichtbar. Die Stelle ist barrierefrei und kann jederzeit besucht werden, ohne dass spezielle Vorbereitungen erforderlich sind.
Die Mauer könnte Teile älterer Befestigungsanlagen aus der Renaissance enthalten und stellt damit eine seltene Überreste einer Ghetto-Struktur in Deutschland dar. Dies macht sie zu einem wertvollen Beispiel fur den Erhalt solcher historischen Bauwerke.
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