Straßenbahn Dresden, Straßenbahnnetz in Dresden, Deutschland
Das Dresdner Straßenbahnnetz verbindet die Stadt mit 14 Linien, die sich über Dresden und die benachbarten Gemeinden Radebeul, Coswig und Weinböhla erstrecken. Das System erschließt Wohngebiete, öffentliche Einrichtungen und Touristenziele mit modernen und älteren Fahrzeugen auf einem dicht geknüpften Streckennetz.
Das Dresdner Straßenbahnnetz begann am 26. September 1872 seinen Betrieb und gehörte zu den ersten öffentlichen Verkehrssystemen Deutschlands. Im Laufe von mehr als 150 Jahren wurde es schrittweise erweitert und modernisiert, um die wachsende Stadt zu versorgen.
Die gelben Straßenbahnen bestimmen das Bild Dresdens und verbinden täglich Menschen mit Theatern, Museen und Märkten in der ganzen Stadt. Sie sind ein Zeichen der Identität Dresdens und prägen die Art, wie Einwohner ihre Stadt erfahren und erkunden.
Fahrkarten müssen vor dem Einsteigen gekauft und entwertet werden; Einzelfahrten, Tageskarten und Wochen-Abos sind an Stationen und per Handy-App erhältlich. Die meisten Haltestellen sind leicht zu finden und die Fahrzeuge sind relativ häufig, besonders während der Stoßzeiten am Morgen und Abend.
Das Netz fährt auf einer speziellen Spurweite von 1.450 Millimetern, die etwa 15 Millimeter breiter ist als Standardeisenbahngleise. Diese ungewöhnliche Breite ist ein Merkmal, das Dresden und einige andere deutsche Städte mit älteren Straßenbahnsystemen teilen.
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