Altsächsisches Gräberfeld Liebenau, Archäologische Begräbnisstätte in Liebenau, Deutschland.
Gräberfeld Liebenau ist eine archäologische Ausgrabungsstätte mit zahlreichen Gräbern aus der frühen Mittelalterzeit in Niedersachsen. Die Bestattungen stammen aus einer Zeit, als germanische Sachsen diese Region bewohnten, und zeigen durch ihre Anordnung und Ausstattung, wie diese Gemeinschaften lebten.
Die Gräber stammen aus der Zeit zwischen dem 5. und 9. Jahrhundert, als Sachsen die norddeutsche Ebene besiedelten. Diese Periode war geprägt durch große Veränderungen in der Region, einschließlich der Begegnung mit dem Frankenreich.
Die Bestattungen zeigen durch ihre unterschiedlich ausgestatteten Gräber, wie Menschen damals nach Rang und Wohlstand unterschieden waren. Man kann an den Beigaben sehen, was den Sachsen wichtig war und woran sie glaubten.
Das Gelände befindet sich außerhalb des Dorfkerns und ist nicht einfach so zu besuchen, da die archäologische Stätte unter Schutz steht. Wer sich die Funde ansehen möchte, sollte sich vorab bei den örtlichen Behörden oder dem Museum informieren, wo viele Objekte gezeigt werden.
Unter den Beigaben wurden Gegenstände gefunden, die von weiter weg kamen, etwa aus Skandinavien oder dem Mittelmeerraum. Das zeigt, dass die Sachsen trotz ihrer abgelegenen Lage über Handelswege und Kontakte mit anderen Völkern verbunden waren.
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