Gunzenhausen, Stadtgemeinde in Mittelfranken, Bayern, Deutschland.
Gunzenhausen ist eine Stadt in Mittelfranken, die am Ufer des Altmühl zwischen mehreren Seen des Fränkischen Seenlandes liegt. Die Innenstadt versammelt Wohnhäuser, Geschäfte und Gasthöfe um enge Gassen, während grüne Uferstreifen entlang des Flusses zum Spazierengehen einladen.
Kaiser Ludwig der Fromme übertrug das Kloster Gunzinhusir im Jahr 823 an Ellwangen, was die erste schriftliche Erwähnung des Ortes darstellt. Über die Jahrhunderte wuchs die Siedlung zu einer befestigten Stadt heran, deren Mauern und Türme teilweise bis heute erhalten blieben.
Im Fossilien- und Steindruckmuseum begegnen Besucher Versteinerungen und Spuren aus der Zeit, als diese Gegend unter dem Jurameer lag. Der Name geht auf einen fränkischen Siedler namens Gunzo zurück, dessen Hof hier einst stand.
Die Stadt erreicht man per Bahn über die Verbindung Treuchtlingen–Würzburg, die sie an das überregionale Netz anbindet. Innerhalb des Ortes lassen sich die meisten Sehenswürdigkeiten zu Fuß ablaufen, und die Uferzone bietet sich für entspannte Spaziergänge an.
Ein Bunker-Krankenhaus aus den 1950er-Jahren steht noch unverändert und erlaubt Einblicke in die medizinische Vorsorge während des Kalten Krieges. Die Räume und Geräte zeigen, wie man sich damals auf einen Ernstfall vorbereitet hat.
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