Höchst im Odenwald, Gemeinde im Odenwaldkreis in Hessen
Höchst im Odenwald ist eine kleine Gemeinde im hessischen Odenwald, umgeben von bewaldeten Hügeln und ruhigen Landschaften. Das Dorf liegt zwischen 200 und 400 Metern über dem Meeresspiegel und besteht aus traditionellen Häusern mit alten Holzläden und Ziegeldächern, die sein authentisches Aussehen prägen.
Der Ort entstand im 13. Jahrhundert als Zentrum der lokalen Verwaltung und Gerichtsbarkeit, wobei die Abtei Fulda ein großes Kloster mit Augustiner-Nonnen gründete. Diese monastische Gründung prägte die Geschichte des Ortes und seine Gebäude zeugen heute noch von dieser religiösen und administrativen Bedeutung.
Der Ort trägt den Namen Höchst, der von einer Flussbiegung stammt und auf die geografische Lage hinweist. Die Bewohner prägen das Dorfbild durch ihre Verbundenheit zur lokalen Geschichte, die sich in gut erhaltenen Häusern und regelmäßigen Veranstaltungen zeigt, wo Tradition und Gemeinschaftsleben sichtbar werden.
Der Ort ist gut mit dem Auto oder Bus erreichbar und bietet einfaches Parken im Zentrum. Der Bahnhof liegt nur wenige Minuten vom Dorfzentrum entfernt mit regelmäßigen Verbindungen zu größeren Städten wie Darmstadt und Eberbach.
In Mümling-Grumbach steht ein keltisch-römischer Altarstein aus dem Mittelalter, der heute in der Bergkirche zu sehen ist und eine seltene Verbindung zwischen antiken und christlichen Traditionen zeigt. Dieser Stein wurde ursprünglich für alte Religionszeremonien verwendet und bietet Einblick in die spirituelle Geschichte des Ortes.
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