Archiv der Hansestadt Lübeck, Stadtarchiv in der Lübecker Altstadt, Deutschland.
Das Archiv der Hansestadt Lübeck ist ein Gebäude, das Schriftstücke, Karten und Handschriften aus mehreren Jahrhunderten enthält. Die Sammlungen dokumentieren die Verwaltungsgeschichte und den Handelsverkehr dieser norddeutschen Stadt seit dem Mittelalter.
Die Institution entstand im Mittelalter und entwickelte sich parallel zur Bedeutung Lübecks als Hauptstadt des Hansebundes. Sie sammelte kontinuierlich Unterlagen, die die wirtschaftliche und politische Macht dieser Stadt widerspiegeln.
Das Archiv bewahrt Dokumente, die zeigen, wie die Hansestadt über Jahrhunderte hinweg als Handelsplatz und politisches Zentrum funktionierte. Besucher können in den Sammlungen nachvollziehen, wie der Alltag von Kaufleuten und Bürgern geprägt war.
Besucher sollten einen Termin im Voraus vereinbaren, um die Sammlung zu erkunden. Der Zugang ist nach Anmeldung möglich, wobei hilfreiche Mitarbeiter Forscher und interessierte Gäste bei der Orientierung unterstützen.
Im Keller des Gebäudes wurde 1984 eine Sammlung von etwa 24.000 Münzen aus dem 16. Jahrhundert entdeckt, die lange Zeit unbekannt war. Diese Münzsammlung zeigt die Handelsverbindungen und die Wirtschaftskraft Lübecks während dieser Zeit besonders anschaulich.
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