Lübecker Altstadt, Mittelalterliches Hafenviertel in Lübeck, Deutschland
Lübecks Altstadt ist ein Viertel mit Gebäuden aus roten Ziegeln im gotischen Stil, fünf mittelalterliche Kirchen mit sieben Türmen und zahlreiche Kaufmannshäuser, die von Wassergräben umgeben sind. Der Ort erstreckt sich über eine Insel und zeigt die charakteristische Bauweise einer mittelalterlichen Hansestadt.
Das Viertel wurde 1143 gegründet und entwickelte sich schnell zu einem wichtigen Handelszentrum an der Ostsee. Im Mittelalter wurde es zur Hauptstadt der Hanse, eines Verbundes von Handelsstädten, der den Handel in Nordeuropa für Jahrhunderte dominierte.
Das Viertel zeigt noch heute die Merkmale einer Hafenstadt mit alten Kaufmannshäusern und engen Gassen, die vom Wasser geprägt sind. Diese Anordnung spiegelt wider, wie Händler und Seefahrer hier über Jahrhunderte lebten und arbeiteten.
Das Viertel ist über mehrere Brücken zu Fuß erreichbar und lässt sich am besten auf eigene Faust erkunden. Detaillierte Karten und Informationstafeln an vielen Ecken helfen dabei, die wichtigsten Gebäude und Sehenswürdigkeiten zu finden.
Bei Ausgrabungen in einem Gebäude wurden über 20.000 Gold- und Silbermünzen entdeckt, die zeigen, wie reich die Händler hier waren. Dieser Fund offenbarte das wahre Ausmaß des mittelalterlichen Handels und des Wohlstands der Stadt.
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