Dominikanerkloster Lübeck, Mittelalterliches Kloster und Kulturzentrum in der Altstadt, Deutschland.
Das Kulturforum Burgkloster ist ein Klostergebäude im Backsteingotik-Stil in der Lübecker Altstadt mit langen Fluren, Kapitelsälen und erhaltenen Gefängniszellen hinter alten Mauern. Die Struktur bewahrt Räume verschiedener Funktionen von der religiösen Zeit bis zur späteren Nutzung als Gefängnis.
Das Gebäude entstand 1227 als Dominikanerkloster und wurde 1531 zu einem Armenhaus umfunktioniert, später diente es als Gerichtsstätte und Gefängnisanlage. In dieser Zeit wandelte sich der Zweck mehrfach, bis es schließlich zu einem Kulturraum wurde.
Das Kloster zeigt, wie religiöse Gemeinschaften in Norddeutschland lebten und arbeiteten. Die Räume erzählen von Mönchen, Armen und Gefangenen, die hier verschiedene Phasen des Gebäudes prägten.
Das Gelände ist einfach zu Fuß erreichbar und bietet Ausstellungsbereiche für Besucher unterschiedlichen Alters geöffnet. Die Räume sind hell und zugänglich, obwohl einige ältere Treppen vorhanden sind, die bei Bedarf beachtet werden sollten.
Zwei erhaltene Zellen dokumentieren die Inhaftierung von Klerikern durch das Nazi-Regime im Jahr 1942 wegen ihres Widerstands gegen die Herrschaft. Diese Räume zeigen persönliche Spuren aus einer dunklen Zeit der deutschen Geschichte.
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