Elbphilharmonie, Konzerthaus in HafenCity, Deutschland
Die Elbphilharmonie vereint das Fundament eines alten Backsteinspeichers mit einem aufgesetzten Glasturm, der Stahl und Beton auf 110 Meter Höhe über die Stadt hebt. Der obere Teil formt mit seinen gewellten Flächen eine Silhouette, die von weitem sichtbar bleibt und die Hafenlandschaft neu definiert.
Das Gelände beherbergte ab 1963 einen Warenspeicher am Hafen, der Kakao und Tabak lagerte, bis die Stadt sich entschloss, ihn umzuwidmen. Die Umbauarbeiten begannen 2007 und zogen sich über zehn Jahre hin, bevor der Saal im Januar 2017 seine ersten Konzerte gab.
Im Konzertsaal versammeln sich Menschen aus der ganzen Stadt, um Sinfonieorchester zu hören, Jazz oder neue Musikformen zu erleben. Die kleinere Bühne zieht auch Gäste an, die Kammermusik oder experimentelle Klänge bevorzugen, und beide Säle gehören inzwischen zum festen Rhythmus des kulturellen Lebens in Hamburg.
Ein öffentliches Plateau auf 37 Metern Höhe erlaubt allen Besuchern, den Blick über den Hafen und die Dächer der Umgebung schweifen zu lassen. Man erreicht die Plattform über eine lange Rolltreppe, und bei klarem Wetter lohnt es sich, etwas Zeit dort oben einzuplanen.
Im Inneren der großen Bühne wurden über 10000 unterschiedlich geformte Platten aus Gipsfaser einzeln entworfen, um den Klang gleichmäßig im Raum zu verteilen. Diese Elemente hängen von den Wänden und der Decke herab und sorgen dafür, dass jeder Platz im Saal akustisch gut funktioniert.
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