Hamburger Sternwarte, Astronomisches Observatorium in Bergedorf, Deutschland.
Das Hamburg-Bergedorf-Observatorium ist eine Forschungsanlage mit mehreren Gebäuden, die verschiedene Teleskope und wissenschaftliche Einrichtungen beherbergen. Das Gelände wurde so gestaltet, dass die unterschiedlichen Instrumente optimal arbeiten können und die Wissenschaftler ihre Beobachtungen durchführen.
Die Einrichtung wurde im Jahr 1912 nach Bergedorf verlegt, weil das Licht und die Bebauung in der Hamburger Innenstadt zu störend für astronomische Beobachtungen geworden waren. Der Umzug ermöglichte es den Wissenschaftlern, vom dunkleren Himmel in dieser Gegend zu profitieren und ihre Forschung zu verbessern.
Das Observatorium wurde von Bürgern und Wissenschaftlern gegründet und zeigt heute, wie wichtig Astronomie für die Stadt Hamburg immer war. Die Gebäude und Instrumente erzählen von der langen Tradition der Himmelsbeobachtung in dieser Region.
Besucher können an geführten Touren teilnehmen und das Gelände erkunden, wobei es hilfreich ist, die Besuchstage und verfügbaren Programme im Voraus zu überprüfen. Je nach Jahreszeit und Wetterbedingungen können bestimmte Bereiche zugänglicher sein und die Beobachtungserlebnisse unterscheiden sich.
Das Observatorium bewahrt die ursprüngliche Schmidt-Kamera auf, ein Instrument, das die Astrofotografie völlig veränderte und von Bernhard Schmidt entwickelt wurde. Dieses Gerät war bahnbrechend und wird von Besuchern oft übersehen, obwohl es ein Wendepunkt in der Himmelsforschung war.
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