Museum Gunzenhauser, Kunstmuseum in Chemnitz, Deutschland
Das Museum Gunzenhauser ist ein Kunstmuseum im Zentrum von Chemnitz, das in einem viergeschossigen Gebäude aus den 1930er Jahren mit einer Travertinfassade untergebracht ist. Es zeigt eine der größten Sammlungen deutscher Kunst des 20. Jahrhunderts in Privatbesitz, mit Schwerpunkt auf dem Expressionismus.
Das Gebäude wurde 1930 als Hauptsitz einer Sparkasse errichtet und spiegelt den nüchternen Stil der Neuen Sachlichkeit wider. Nach Jahrzehnten als Bankgebäude wurde es 2007 nach einer aufwendigen Restaurierung zum Museum umgebaut, um die Privatsammlung von Dr. Alfred Gunzenhauser aufzunehmen.
Die Sammlung zeigt vor allem deutsche Expressionisten wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel und Max Beckmann, deren Werke in ruhig gehängten Sälen zu sehen sind. Besucher können beobachten, wie diese Künstler Farbe und Form nutzten, um Gefühle direkt und ohne Umschweife auszudrücken.
Das Museum ist von Dienstag bis Sonntag geöffnet und gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Zentrum von Chemnitz aus erreichbar. Alle Ausstellungsbereiche sind barrierefrei zugänglich, und mittwochs gibt es verlängerte Öffnungszeiten am Abend.
Die frühere Schalterhalle der Bank hat ein originales Glasdach behalten, das natürliches Licht in den Mittelpunkt des Gebäudes lenkt. Dieser Raum wurde im ursprünglichen Zustand erhalten und gibt dem Museum eine ganz andere Qualität als ein typischer weißer Ausstellungssaal.
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