Bischofsmühle, Wassermühle in Coesfeld, Deutschland.
Die Bischofsmühle ist ein Wasserwerk entlang der Honigbach in Coesfeld mit mächtigen Mauern von etwa einem Meter Dicke und einem unterschlächtig angebrachten Wasserrad. Das Gebäude verbindet alte Mühlenmaschinen von um 1900 mit moderner Stromerzeugungstechnik, um Wasserkraft zu nutzen.
Das Gebäude stammt aus dem 12. Jahrhundert und gehörte ursprünglich dem Bischof von Münster, bevor es 1598 an die Freiherrn von Graes zur Loburg verkauft wurde. Diese Veränderung der Besitzverhältnisse prägte die Entwicklung des Mühlenbauwerks über Hunderte von Jahren.
Das Mühlengebäude beherbergt eine Sammlung von Werkzeugen aus der Landwirtschaft und Mühlentechnik, die zeigen, wie die Arbeit hier aussah. Eine besondere Ausstellung erinnert an die Künstlerin Hety Thier, die hier 1943 Zuflucht fand und später ihre Werke schuf.
Der Ort ist zugänglich für Besucher, die die Ausstellung und die Maschinen besichtigen möchten, wobei man beim Besuch auf unebene Böden und enge Räume in älteren Bereichen vorbereitet sein sollte. Die beste Zeit zum Besuch ist bei Dauerregen zu vermeiden, da der Wasserpegel und die Bedingungen an der Honigbach sich verändern.
Die lokale Initiative Bischofsmühle organisiert regelmäßig Ausstellungen, Kulturveranstaltungen und Festivals, um dieses historische Gebäude lebendig zu halten. Dadurch wird die Mühle nicht nur als Museum, sondern als aktiver Teil des kulturellen Lebens der Stadt genutzt.
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