Rosengarten, Barockrosengarten in Bamberg, Deutschland
Rosengarten Bamberg ist ein barocker Rosengarten in der Stadt Bamberg mit einem zentralen Wegekreuz und einem Brunnen als Mittelpunkt. Etwa 4500 Rosen wachsen in 70 geometrisch angeordneten Beeten, die das gesamte Areal strukturieren.
Der Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn ließ diesen Garten 1733 vom Architekten Balthasar Neumann entwerfen und verwandelte damit einen Renaissance-Garten in ein barockes Werk. Die Skulpturen entstanden zwischen 1760 und 1761 und zeigen die künstlerische Entwicklung dieser Zeit.
Die Gartenskulpturen zeigen mythologische Szenen, die in die symmetrische Anordnung der Beete passen und überall sichtbar sind. Sie erzählen von antiken Geschichten, während man durch die Wege spaziert.
Der Garten ist auf Kieseln begehbar, die für Rollstuhlfahrer zugänglich sind, und bietet in allen Jahreszeiten einen stabilen Untergrund zum Spazieren. Die beste Zeit für einen Besuch ist während der Blütezeit von Frühling bis Herbst, wenn die meisten Rosen in voller Pracht stehen.
In der Gartenmauer befindet sich ein Denkmal für Otto von Griechenland und seine Frau Amalie mit Inschriften in Griechisch und Deutsch. Dieses Erinnerungszeichen verbindet die Geschichte des Gartens mit einer europäischen Familiengeschichte aus dem 19. Jahrhundert.
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