Bamberg, UNESCO-Weltkulturerbe in Oberfranken, Deutschland.
Bamberg ist eine Stadt in Oberfranken, die auf sieben Hügeln liegt und von Kirchen gekrönt wird, mit über zweitausendvierhundert Fachwerkhäusern entlang der mittelalterlichen Gassen am Fluss Regnitz. Die Altstadt behält ihre ursprüngliche Struktur mit engen Straßen, die sich zwischen den Hängen schlängeln und auf beiden Ufern des Flusses kleine Viertel bilden, die durch steinerne Brücken verbunden sind.
König Heinrich der Zweite gründete im Jahr eintausendsieben ein Bistum, was zum Bau der ersten Kathedrale führte, die Papst Benedikt der Achte im Jahr eintausendundzwanzig weihte. Das Bistum entwickelte sich zu einem bedeutenden kirchlichen Zentrum und blieb über Jahrhunderte ein eigenständiges Territorium innerhalb des Heiligen Römischen Reiches.
Die Stadt betreibt zehn private Brauereien, in denen traditionelle deutsche Biere hergestellt werden, darunter auch das regionale dunkle Rauchbier, das durch besondere Malzverfahren entsteht. In vielen Gasthäusern und Biergärten bestellen Einheimische ihr Rauchbier nach alter Gewohnheit und trinken es direkt aus dem Steinkrug, während sie in gemütlicher Runde zusammensitzen.
Der Hauptbahnhof verbindet die Stadt durch regelmäßige Zugverbindungen mit den größeren bayerischen Städten, während lokale Busse den Transport innerhalb des Stadtgebiets übernehmen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im Zentrum und sind zu Fuß erreichbar, wobei die steilen Straßen zu den höher gelegenen Kirchen etwas Anstrengung erfordern.
Das alte Rathaus steht auf einer künstlichen Insel im Fluss Regnitz und zeigt sowohl barocke als auch Rokoko-Architekturelemente aus verschiedenen Bauphasen. Die kleine Insel wurde angelegt, um das Gebäude zwischen den beiden Stadtteilen zu platzieren, die historisch von unterschiedlichen Autoritäten regiert wurden.
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