Maria Hilf, Kirchengebäude in Bamberg, Deutschland.
Maria Hilf ist eine Kirche in Bamberg, die an der Kirchstrasse liegt und als Baudenkmal unter Denkmalschutz steht. Das Gebäude zeigt eine für die Region typische Bauweise mit einer klar gegliederten Fassade und einem Innenraum, der auf den Gottesdienst ausgerichtet ist.
Eine den heiligen Magdalena und Ottilie geweihte Kapelle bestand hier spätestens seit 1496 und brannte beim Durchzug der Schweden 1632 nieder. 1684 beherbergte eine neue Marienkapelle eine geschnitzte Nachbildung von Cranachs „Mutter von der immerwährenden Hilfe“, die Pilger anzog. Die barocke Kapelle von 1689–1696 wurde durch die heutige neugotische Kirche ersetzt, die 1887–1892 nach Plänen von Chrysostomus Martin erbaut und 1892 konsekriert wurde.
Die Pfarrei trägt den Namen einer um 1650/60 von einem unbekannten Künstler geschnitzten und gefassten Nachbildung der „Mutter von der immerwährenden Hilfe“ Lucas Cranachs von 1525, die 1684 in einer Kapelle aufgestellt wurde. Die Kirche hält zwei Daten: Patrozinium am 2. Juli, Maria Heimsuchung, und Kirchweih am Sonntag vor dem 22. Juli, dem Fest Maria Magdalena. Diese Wunderburger Kerwa gilt als zweitgrößte Kirchweih Bambergs.
Die Kirche ist am besten zu Fuß erreichbar, da sie in einem Wohnviertel von Bamberg liegt. Es empfiehlt sich, außerhalb der Gottesdienstzeiten zu kommen, wenn man das Gebäude in aller Ruhe besichtigen möchte.
Das hier verehrte geschnitzte und farbig gefasste Gnadenbild schuf um 1650/60 ein unbekannter Künstler als Nachbildung der „Mutter von der immerwährenden Hilfe“ Lucas Cranachs des Älteren von 1525; es wurde 1684 in einer Marterkapelle aufgestellt, die der Wunderburger Schneider- und Gemeindemeister Andreas Klubenspieß errichten ließ. Der Zulauf der Gläubigen führte zum Bau der heutigen Kirche.
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