Zisterzienserinnen-, später Benediktinerinnenkloster St. Georg, Leipzig, Benediktinerkloster in Leipzig, Deutschland.
Die Abtei Sankt Georg von Leipzig war ein benediktinisches Kloster, das sich im Osten der mittelalterlichen Befestigungen Leipzigs befand und mehrere Steingebäude umfasste. Die Anlage lag in der Nähe der heutigen Harkortstraße und bildete einen zusammenhängenden religiösen Komplex mit verschiedenen Funktionsgebäuden.
Das Kloster wurde 1230 von Nonnen des Ordens der Heiligen Hohenlohe gegründet und erhielt Unterstützung von Margrave Heinrich III. von Meissen, wobei es zunächst als Zisterzienserabtei betrieben wurde. Nach der Reformation kaufte der Rat Leipzigs die Gebäude 1545 an, woraufhin sie abgerissen wurden.
Das Kloster war bekannt für seine Verbindung zur lokalen Bevölkerung, insbesondere durch die Unterstützung von Margrave Heinrich III. von Meißen. Diese enge Beziehung prägte das religiöse Leben in der Region und machte das Kloster zu einem wichtigen geistlichen Zentrum für die Gläubigen Leipzigs.
Von der ursprünglichen Klosteranlage sind heute keine sichtbaren Strukturen mehr vorhanden, da alle Gebäude 1545 abgerissen wurden. Besucher, die sich für die Geschichte interessieren, können die Gegend um die Harkortstraße erkunden und sich die Position des ehemaligen Komplexes an seiner historischen Lage vorstellen.
Das Kloster besaß die Nonnenmühle, eine Mühle an der Pleiße, die 1248 erbaut wurde und fast 650 Jahre lang bestehen blieb. Sie wurde erst abgerissen, um 1890 Platz für die Karlstauchnitz-Brücke zu schaffen.
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