Gartenfeld, Stadtgebiet in Siemensstadt, Deutschland.
Gartenfeld ist ein Stadtteil in Berlin-Spandau, der auf einer inselartigen Fläche zwischen dem Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal und seinem Nebenfluss liegt und dadurch eine eigene geografische Grenze hat. Das Gebiet verbindet Grünflächen mit modernen Wohnbereichen und erhält sich damit ein eigenständiges Erscheinungsbild.
Der Stadtteil entstand aus einem königlichen Herrenhaus in Spandau, das Siemens 1910 kaufte und zu einem Kabelwerk ausbaute, welches bis 2002 produzierte. Die industrielle Vergangenheit prägte die Entwicklung des Ortes über mehr als 90 Jahre hinweg.
Der Stadtteil wird geprägt durch die Mischung aus industriellen Relikte und modernen Wohnquartieren, die das Zusammenleben von Alt und Neu zeigen. Besucher können dies beim Spaziergang durch die Straßen unmittelbar wahrnehmen und erleben.
Das Gelände wurde 2018 von Berlin als Entwicklungszone mit Platz für etwa 8000 neue Bewohner nach der Schließung des Flughafens Tegel gekennzeichnet. Der Besucher sollte wissen, dass die Umgestaltung noch andauert und neue Projekte regelmäßig entstehen.
Eine ehemalige Eisenbahnstation der Siemensbahn, die von 1929 bis 1980 betrieben wurde, besaß damals fortschrittliche Farblichtsignale für ihre Zeit. Diese technische Neuerung war ein Beispiel für die innovative Ausstattung, die Siemens an ihrem Produktionsstandort installierte.
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