Teufelsmauer, Sandsteinrücken im Landkreis Harz, Deutschland
Die Teufelsmauer ist ein Felskamm aus Sandstein im Harzvorland, der sich über mehrere Gemeinden von Ballenstedt bis Blankenburg erstreckt. Die senkrechten Felsen ragen stellenweise mehr als 20 Meter hoch aus der umgebenden Landschaft hervor und bilden eine markante Linie entlang des nördlichen Harzrandes.
Der preußische König stellte die Formation 1833 unter Schutz, um den Abbau des Sandsteins zu stoppen. Diese Entscheidung machte den Felskamm zu einem der ersten geschützten Naturdenkmäler im deutschen Raum.
Der Name stammt aus einer Sage, in der der Teufel nachts eine Mauer errichten wollte, um sich Land zu sichern. Heute wandern Besucher entlang der Felsformationen und entdecken dabei Orte wie den Großvater oder die Mittelsteine, die in lokalen Geschichten als versteinerte Figuren gelten.
Der Wanderweg führt durch Abschnitte mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, darunter steile Anstiege an einigen Felsformationen. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert, da der Pfad über unebene Flächen und Wurzeln verläuft.
Die Schichten im Gestein zeigen Ablagerungen aus dem Zeitraum der Oberkreide, die durch spätere tektonische Bewegungen in ihre heutige senkrechte Position gekippt wurden. Einzelne Felsgruppen wie der Adlerfelsen oder das Hamburger Wappen haben dadurch jeweils eigene Formen entwickelt.
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