Haus Horst, Mittelalterliche Burg in Hilden, Deutschland
Haus Horst ist eine Burganlage in Hilden mit Wehrmauern, die von Wassergräben umgeben sind und zwischen Düsseldorf-Benrath und der Stadt gelegen. Das Anwesen besteht heute aus zwei miteinander verbundenen Gebäudekomplexen mit insgesamt etwa 300 Wohneinheiten und verschiedenen Servicebereichen.
Die Anlage wurde um 1250 als Rittergut mit einer umwehrten Burg gegründet und geriet bald in Konflikte zwischen den Grafen von Berg und dem Erzbistum Köln. Diese Machtkämpfe prägten die frühe Geschichte des Ortes maßgeblich.
Der Ort trägt den Namen 'Horst', was auf eine erhöhte Lage hindeutet, und die Gebäude zeigen die Merkmale einer mittelalterlichen Wehranlage mit Wassergräben. Heute können Besucher noch die alten Mauern und die Wasserumgebung sehen, die das Leben hier seit Jahrhunderten prägt.
Der Ort ist heute in erster Linie eine Wohnanlage und nicht für reguläre Besuche zugänglich, daher sollte man vor einem Besuch die Möglichkeiten erfragen. Die äußeren Mauern und die Wasseranlage können von außen betrachtet werden, wenn man um das Gelände herumgeht.
Die Anlage war über zwei Jahrhunderte hinweg Zentrum des 'Horster Lehnstreits', eines erbitterten Erbschaftskonflikts, der von 1589 bis ins 18. Jahrhundert dauerte. Dieser langwierige Streit machte den Ort zu einem Symbol der Spannungen zwischen regionalen Machthabern.
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