Holterhöfchen, Archäologisches Burgdenkmal in Hilden, Deutschland
Holterhöfchen ist eine archäologische Burgstätte in Hilden in Nordrhein-Westfalen, deren Grundrisse und Wälle noch deutlich in der Landschaft erkennbar sind. Das Areal erstreckt sich über hügeligeres Gelände und zeigt die charakteristische Anordnung einer mittelalterlichen befestigten Wohnanlage mit erhaltenen Erdwällen.
Die Anlage entstand im Mittelalter als befestigte Höfstätte und war Ausdruck der lokalen Machtstrukturen in der Region Hilden. Ihre Bedeutung lag vor allem darin, den Besitz und die Kontrolle über umliegende Ländereien zu sichern.
Der Ort trägt einen Namen, der auf die alte Hofanlage verweist, die hier einst stand. Die Ruine zeigt, wie Menschen im Mittelalter ihre Wohnplätze mit Wällen und Gräben schützten.
Der Ort ist frei zugänglich und von verschiedenen Pfaden erreichbar, die über das Gelände führen. Informationstafeln vor Ort erklären die archäologischen Funde und die Anordnung der ursprünglichen Strukturen.
Die Einstufung als Bodendenkmal bedeutet, dass nicht nur oberirdische Spuren, sondern auch unterirdische Schichten und Funde unter Schutz stehen. Dies ermöglicht archäologischen Forschern, noch heute Erkenntnisse über das mittelalterliche Leben an diesem Ort zu gewinnen.
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