Heinrich-Böll-Gesamtschule Bochum, Bildungskomplex im Stadtteil Grumme, Bochum, Deutschland.
Die Heinrich-Boell-Gesamtschule ist eine Gesamtschule in Bochum mit vier Gebauden, darunter das Hauptgebaude an der Agnesstrasse und ein Erweiterungsflugel aus 2017. Die Anlage bietet Unterrichtsraeume, Lehrerlaboratorien und Gemeinschaftsbereiche, die nach modernen Lernkonzepten ausgelegt sind.
Die Institution geht auf eine 1865 gegrundete Maedchenschule zuruck, die 1900 in ein von Architekt Friedrich Neumann entworfenes Gebaude auf der Arndtstrasse umzog. Nach der Zerstoerung im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage zwischen 1952 und 1955 von Architekt Hans Knirsch wiederaufgebaut.
Die Schule bietet ein spezialisiertes Musikprogramm an, bei dem zwei von sechs Klassen pro Jahrgang erweiterten Musikunterricht während ihrer gesamten Sekundarstufe erhalten. Dieses Angebot prägt das tägliche Leben in den Schulgebäuden und macht Musik zu einem wichtigen Teil der Schulidentität.
Die Schule funktioniert als Ganztagseinrichtung mit Unterricht von 8:00 bis 15:50 Uhr, wobei kooperative Lernmethoden im Mittelpunkt stehen. Besucher sollten wissen, dass die Anlage sowohl altere als auch neuere Gebaude umfasst und sich uber das Grundstuck verteilt.
Das Gebaude an der Agnesstrasse zeigt eine bemerkenswerte Architektur aus den 1950er Jahren, die den Wiederaufbau nach Kriegszerstoerung symbolisiert. Der Wiederaufbau unter Hans Knirsch repraesentiert einen wichtigen Moment in der Stadtentwicklung Bochums nach 1945.
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