Glocke vor dem Bochumer Rathaus, Gussstahlglocke am Willy-Brandt-Platz, Bochum, Deutschland
Die Glocke des Bochumer Vereins ist eine riesige Stahlglocke, die auf dem Willy-Brandt-Platz vor dem Rathaus aufgestellt ist und mit ihren Abmessungen sofort ins Auge fällt. Das Objekt wurde aus Stahl gegossen und zeigt die handwerkliche Fähigkeit der Industrie, die die Stadt einmal dominierte.
Die Glocke wurde von der Bochumer Verein gegossen und später bei der Weltausstellung 1867 in Paris vorgestellt, um die technischen Fähigkeiten des Unternehmens zu zeigen. Nach dieser Ausstellung kam das Werk in die Stadt und wurde dort zu einem dauerhaften Zeichen der Industrie.
Die Glocke steht im Zentrum von Bochums Identität als Stahlstadt und wird von Einheimischen als Symbol des Handwerks wahrgenommen, das einmal die Region prägte. Menschen kommen hierher, um sich an die Zeit zu erinnern, als die Fabrikarbeit das Leben bestimmte und die Stadt wuchs.
Der Platz liegt im Zentrum und ist leicht zu Fuß erreichbar, mit vielen Geschäften und Restaurants in der Nähe, was einen angenehmen Besuch ermöglicht. Die Umgebung ist gut gepflegt und der Ort funktioniert gut als Anlaufstelle beim Erkunden der Stadt.
Das Objekt stammt aus einer Fabrik, die später weltberühmt für ihre Stahlprodukte wurde, und die Glocke selbst wurde auf einer großen internationalen Ausstellung gezeigt, bevor sie in die Stadt kam. Wenige wissen, dass dieses Werk ein Prunkstück war, das die Grenzen dessen demonstrierte, was ein Stahlwerk erreichen konnte.
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