Alter Katholikentagsbahnhof, Ehemaliges Bahnhofsgebäude in Bochum, Deutschland.
Der Alter Katholikentagsbahnhof zeigt charakteristische Nachkriegsarchitektur mit einem Flachdach, roter Ziegelkonstruktion und einem runden Oberlicht, das die Eingangshalle beleuchtet.
Nach der Zerstörung des ursprünglichen Bochumer Hauptbahnhofs durch Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg wurde er 1949 erbaut und diente bis 1957 als Hauptbahnhof der Stadt.
Das Gebäude erhielt seinen Namen durch die Ausrichtung des Katholikentags 1949, der etwa 500.000 Besucher empfing, die mit 75 Sonderzügen zu dieser bedeutenden religiösen Versammlung anreisten.
Seit 2017 fungiert die renovierte Struktur als Kulturzentrum Rotunde und veranstaltet Musikfestivals, Theateraufführungen, Kunstausstellungen, Poetrylesungen und Comedy-Shows.
Dieser Bahnhof wandelte sich von einem Nachkriegsverkehrszentrum zu einer Ausbildungseinrichtung der Deutschen Bundesbahn, bevor er ein geschütztes Kulturdenkmal und zeitgenössischer Kunstort wurde.
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