Bogestra-Hauptverwaltung, Verwaltungsgebäude für Verkehr in Bochum, Deutschland.
Die Bogestra-Hauptverwaltung an der Universitätsstraße 58 in Bochum ist ein denkmalgeschütztes Verwaltungsgebäude, das Heinrich Schmiedeknecht entwarf und das von 1926 bis 1928 entstand. Zum Komplex gehörten ursprünglich eine 10.000 m² große Wagenhalle und eine Direktorenvilla; die Wagenhalle wurde 2007 abgerissen und bis 2013 durch einen zweiten Erweiterungsbau mit Kundencenter ersetzt.
Das Gebäude wurde zwischen 1926 und 1928 vom Architekten Heinrich Schmiedeknecht erbaut und war Teil einer größeren Betriebsanlage. Eine Erweiterung in den Jahren 1981 bis 1983 modernisierte das Gebäude, wobei die ursprüngliche Direktorenvilla abgerissen wurde.
Der Komplex trägt den Namen der 1896 gegründeten Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG, abgekürzt Bogestra. Der neue Haupteingang liegt an der Stelle des ehemaligen Einfahrtstors zur Wagenhalle; deren Gelände wurde Parkplatz und an das benachbarte Autohaus verkauft. Der Erweiterungsbau von 1981–1983 nach Plänen von Paul Gerhard Wieschemann ersetzte die Direktorenvilla am Eckgrundstück zur Oskar-Hoffmann-Straße.
Das Gebäude steht im Zentrum Bochums und ist gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen, da es direkt vom System bedient wird, das es verwaltet. Besucher können die Außenfassade und die umgebende Architektur bewundern, wobei zu beachten ist, dass es sich um ein aktives Verwaltungsgebäude mit eingeschränktem Zugang handelt.
Der neue Haupteingang des Komplexes liegt an der Stelle des ehemaligen Einfahrtstors zur Wagenhalle, die 10.000 m² Fläche hatte, im Sommer 2005 stillgelegt und im Frühjahr 2007 abgerissen wurde. Nachfolger ist der 2002–2005 erbaute Betriebshof Engelsburg an der Ecke Essener Straße / Engelsburger Straße.
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