Christ-König-Kirche, Filialkirche in Bochum, Deutschland.
Die Christ-König-Kirche ist eine katholische Backsteinkirche am Steinring, die 1931 bis 1932 nach Plänen des Düsseldorfer Architekten Franz Schneider für ein Franziskanerkloster errichtet wurde. Über der breiten Fassade sitzt ein steiler, ziegelgedeckter Giebel mit kleinem Kreuz; darunter liegen vier Bogenfenster unter einem kleinen Satteldachvordach, und drei rundbogige Portale sind über eine breite Treppe aus hellem Stein zu erreichen. Rechts schließt ein niedrigerer Backsteinflügel mit großem Bogenportal an.
Der Bau entstand 1931 bis 1932 und wurde im Zweiten Weltkrieg stark durch eine Luftmine beschädigt, sodass nur die Grundmauern stehen blieben. Die Wiederherstellung folgte dem ursprünglichen Entwurf und machte das Gebäude wieder nutzbar.
Den Namen Kulturtankstelle erhielt die Kirche, als das Bistum Essen sie im Kulturhauptstadtjahr 2010 zur „Kulturtankstelle“ machte. Bischof Franz-Josef Overbeck genehmigte zum 1. Januar 2010 die Nutzung als Kunstkirche unter der Auflage, das Allerheiligste und den Tabernakel zu entfernen und die Sonntagsmesse einzustellen. Bis 2019 fanden dort 40 Ausstellungen statt; im Sommer 2026 ist sie Spielort der Manifesta 16 Ruhr.
Die Kirche steht am Steinring in der südlichen Bochumer Innenstadt; zum Hauptportal führt eine breite Treppe aus hellem Stein hinauf, rechts schließt ein niedrigerer Backsteinflügel mit großem Rundbogentor an. Seit dem 1. Januar 2010 dient sie als Kunstkirche, Sonntagsmessen finden dort nicht mehr statt; vor einem Besuch sollte man sich daher örtlich erkundigen.
Die Kreuzwegstationen wurden von Claus Kilian hinter Glas gemalt und erhalten durch spezielle strukturelle Modifikationen eine Hintergrundbeleuchtung. Diese künstlerische Gestaltung schafft eine ungewöhnliche Lichtwirkung im Innenraum des Gebäudes.
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