Marienkirche, Neugotische Kirche in Bochum-Mitte, Deutschland.
Die St.-Marien-Kirche ist ein Kirchengebäude im Stil der Neugotik, das an der Humboldtstrasse an der westlichen Seite von Bochums Zentrum liegt. Ein markanter Turm ragt etwa 70 Meter in die Höhe und prägt das Erscheinungsbild des Ortes.
Das Gebäude wurde zwischen 1868 und 1872 von Architekt Gerhard August Fischer entworfen und errichtet. Nach schweren Bombenschäden im Jahr 1943 folgte 1953 ein umfassender Wiederaufbau des Bauwerks.
Die Kirche trägt den Namen der Heiligen Maria und zeigt im Inneren Kunstwerke wie farbige Glasfenster von Heinrich Wilhelm sowie Wandmosaiken, die religiöse Motive darstellen. Diese Werke vermitteln einen Eindruck von der künstlerischen Ausgestaltung, die Gotteshäuser des 19. Jahrhunderts auszeichnete.
Das Gebäude dient heute als Foyer des Anneliese Brost Musikforums Ruhr, wodurch es mit Konzerthallen und kleineren Aufführungsräumen verbunden ist. Besucher können das Gebäude betreten und die Räumlichkeiten erkunden, wenn sie Veranstaltungen im Musikforum besuchen.
Von 2010 bis 2012 nutzten Mitglieder der Straßenkunstgruppe Urbanatix das leerstehende Gebäude als Trainingsort für ihre Aufführungen. Dieser kreative Zwischeneinsatz hinterließ Spuren im urbanen Kulturleben der Stadt.
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