Heinrich-Lübke-Haus, Präsidiales Gedenkmuseum in Sundern, Deutschland
Das Heinrich-Lübke-Haus ist ein Museum in einem ehemaligen Schulgebäude in Enkhausen, das persönliche Gegenstände, Medaillen und Fotos des zweiten Bundespräsidenten zeigt. Die Sammlung dokumentiert sein Leben und seine Zeit im Amt von 1959 bis 1969.
Das Museum wurde 1975 von Wilhelmine Lübke gegründet, um das Andenken an ihren Mann Heinrich zu bewahren, der von 1959 bis 1969 Bundespräsident war. Seine Präsidentschaft fiel in die Jahre der Entspannungspolitik und der Neugestaltung der Bundesrepublik.
Das Haus zeigt diplomatische Geschenke und Fotos von Staatsbesuchen, die Einblicke in die Beziehungen Deutschlands zu anderen Ländern während des Kalten Krieges geben. Besucher können sehen, wie intensiv der Austausch mit Partnernationen damals war.
Das Museum ist nur nach vorheriger Anmeldung zugänglich und wird mit Führungen besucht, die tiefe Einblicke in die Politik und Gesellschaft der Nachkriegszeit geben. Es ist wichtig, den Besuch im Voraus zu planen, da die Öffnung begrenzt ist.
Die Sammlung enthält einen Schustertisch, der an das Handwerk des Vaters von Lübke erinnert und seine aufsteigende Karriere von bescheidenen Anfängen zum höchsten Amt dokumentiert. Dieses Möbelstück erzählt die Geschichte eines Aufstiegs aus einfachen Verhältnissen.
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