Schloss Melschede, Mittelalterliches Schloss in Sundern, Deutschland
Schloss Melschede ist eine dreiflügelige Wasserburg in Sundern, im Sauerland, die von einem weitläufigen Landschaftspark umgeben ist. Zu der Anlage gehören Wohnbereiche, repräsentative Räume sowie eine private Kapelle.
Im Jahr 1364 übertrug der Kölner Kurfürst dem Ritter Albrecht von Wrede das Gut Melschede als Anerkennung für die Vermittlung der Grafschaft Arnsberg. Im Laufe der Jahrhunderte wurde das Anwesen ausgebaut und diente als Adelssitz der Familie von Fürstenberg.
Die Schlosskapelle, die noch heute für Gottesdienste genutzt wird, ist ein sichtbares Zeichen dafür, wie religiöses Leben und adliges Wohnen über Jahrhunderte miteinander verbunden waren. Wer das Gelände besucht, spürt, dass das Schloss kein Museum ist, sondern ein Ort, der weiterhin in Gebrauch ist.
Das Schloss steht für Veranstaltungen und Feierlichkeiten zur Verfügung, weshalb ein Teil der Räumlichkeiten nicht immer frei zugänglich ist. Für eine Besichtigung des Parks empfehlen sich feste Schuhe, da die Wege durch das Gelände länger sein können als erwartet.
Zwischen 1820 und 1822 wurden der Nordflügel und zwei Türme abgerissen, wodurch der ursprünglich vierflügelige geschlossene Bau in die heute sichtbare offene Anlage mit drei Flügeln umgewandelt wurde. Diese Veränderung prägt das heutige Erscheinungsbild des Schlosses grundlegend.
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