Sender Ulm-Ermingen, Sendeturm im Stadtteil Ermingen, Ulm, Deutschland.
Der Fernmeldeturm Ulm-Ermingen ist ein Betonbauwerk mit einer Höhe von etwa 155 Metern, dessen Schaft sich nach oben verjüngt. Von verschiedenen Ebenen aus werden Radiosignale und Fernsehprogramme in die Umgebung übertragen.
Die Deutsche Bundespost errichtete die Wieße zwischen 1963 und 1964 als wichtige Kommunikationsstelle für Baden-Württemberg. Das Bauwerk steht für die Expansion der Telekommunikation in Westdeutschland nach dem Krieg.
Der Turm steht für die Verbindung der Region mit modernen Medien und zeigt, wie Rundfunk das Alltagsleben der Menschen prägt. Die Bewohner nutzen die von hier ausgestrahlten Programme seit Jahrzehnten im Radio und Fernsehen.
Die Antenne ist von außen zugänglich und gut sichtbar vom Stadtteil Ermingen aus. Besucher können die Struktur vom Boden aus betrachten und fotografieren.
Im Oktober 2018 wechselte die Wieße von analogem zu digitalem Fernsehen und sendet seitdem DVB-T-Signale. Dieser Übergang zeigt, wie traditionsreiche Infrastruktur sich an neue Technologien anpasst.
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