Knaack-Klub, Nachtclub in Prenzlauer Berg, Deutschland
Das Knaack-Klub war ein Musikclub in einem ehemaligen Brauerei-Gebäude an der Greifswalder Straße mit Räumen auf zwei Ebenen. Es verfügte über einen Konzertsaal und mehrere Tanzflächen, die zusammen etwa 600 Besucher aufnehmen konnten.
Das Gebäude entstand 1952 zunächst als Jugendzentrum und war nach dem kommunistischen Widerstandskämpfer Ernst Knaack benannt. Aus einer anfänglichen Tischtennishalle entwickelte es sich später zu einem bekannten Musikclub.
Der Ort war ein Treffpunkt für Musikfans, die hier elektronische und Rock-Musik live erlebten. Die Bühne zeigte lokale und internationale Künstler, die Anhänger aus ganz Berlin anzogen.
Der Club befand sich in einem dichter besiedelten Stadtteil mit guter Verkehrsanbindung durch öffentliche Verkehrsmittel. Die Nähe zu Wohngebäuden machte Lärmschutzmaßnahmen notwendig, was letztendlich zur Schließung führte.
Der Club wurde 2010 geschlossen, nachdem neue Wohngebäude in der Nähe entstanden waren und Anwohner sich über Lärm beschwerten. Diese Entwicklung trug zum Phänomen 'Clubsterben' bei, das die Schließung vieler Berliner Clubs durch Gentrifizierung beschreibt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.