Pankow, Verwaltungsbezirk im Nordosten Berlins, Deutschland
Pankow ist ein Verwaltungsbezirk im Nordosten Berlins und erstreckt sich über dreizehn Ortsteile, darunter Prenzlauer Berg und Weißensee. Der Bezirk zählt etwa 424.000 Einwohner und bildet damit den bevölkerungsreichsten Berliner Bezirk.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Schloss Schönhausen in Pankow bis 1960 als Wohnsitz zahlreicher ostdeutscher Regierungsvertreter. Westliche Staaten bezeichneten das Gebiet daher zeitweise als Hauptstadt der DDR.
Die Rykestraße-Synagoge im Ortsteil Prenzlauer Berg gilt als größtes jüdisches Gotteshaus in Deutschland und zieht Besucher mit ihrer beeindruckenden Backsteinarchitektur an. Der Jüdische Friedhof in Weißensee gehört zu den größten erhaltenen jüdischen Begräbnisstätten Europas und zeigt jahrhundertealte Grabsteine zwischen alten Bäumen.
Mehrere S-Bahn- und U-Bahn-Linien verbinden den Bezirk mit dem Zentrum Berlins und erleichtern das Erkunden der verschiedenen Ortsteile. Die Bundesstraßen B96a, B109 und B2 durchqueren das Gebiet und bieten Autofahrern direkte Anbindungen in alle Richtungen.
Das Museum in der Kulturbrauerei zeigt Ausstellungen zum Alltag in der DDR anhand von Originalgegenständen und Dokumenten aus jener Zeit. Die ehemalige Brauerei selbst bildet ein weitläufiges Backsteinensemble, das heute als Kulturzentrum mit Veranstaltungsräumen dient.
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