Heinersdorf, Wohngebiet im Bezirk Pankow, Berlin, Deutschland.
Heinersdorf ist ein Wohngebiet im Nordosten Berlins mit historischem Dorfkern und modernen Wohnstraßen. Der markante Wasserturm von 1910 und die Feldsteinkirche prägen das Ortsbild bis heute.
Das Gebiet wurde erstmals 1319 urkundlich erwähnt und kam dann in den Besitz des Heilgeist-Hospitals in Berlin. 1920 wurde es mit Greater Berlin vereinigt und erhielt damit seine heutige Bedeutung als Berliner Stadtteil.
Die Dorfkirche prägt mit ihrem Feldsteinbau das Ortsbild und beherbergt Glasfenster von Charles Crodel aus dem Jahr 1946. Diese Kunstwerke erzählen von lokaler Geschichte und sind Werke eines bedeutenden Künstlers der Nachkriegszeit.
Das Wohngebiet ist mit der S-Bahn an den Linien S2 und S8 über den Bahnhof Pankow-Heinersdorf erreichbar. Die Straßenbahnlinie M2 verbindet das Gebiet ebenfalls mit dem Zentrum und anderen Stadtteilen.
Der Wasserturm wurde ursprünglich als Teil eines nie verwirklichten Rathauses geplant, diente dann aber als Flakturm und später als sowjetische Abhörstation. Nach 1991 verlor er diese militärische Funktion und steht nun als historisches Wahrzeichen im Gebiet.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.