Friedhof Weißensee, Gartendenkmal und Friedhof in Pankow, Deutschland
Der Friedhof Weißensee ist eine 43.638 m² große Begräbnisstätte zwischen Roelckestraße und Schönstraße im Berliner Ortsteil Weißensee, angelegt als Alleequartierfriedhof mit von Bäumen gesäumten Wegen, die Grabfelder abteilen. Der Haupteingang liegt an der Roelckestraße, ein Nebeneingang an der Schönstraße. Die Anlage ist als Gartendenkmal geschützt; das Tor und das Portal in Klinkeroptik an der Roelckestraße stammen von 1913.
Der Friedhof wurde 1893 als Begräbnisplatz der Gemeinde Neu-Weißensee außerhalb der bebauten Fläche angelegt, weil das preußische Recht Bestattungen in bewohnten Gebieten untersagte. Zunächst umfasste er nur die Hälfte seiner heutigen 43.638 m² und reichte erst kurz vor dem Ersten Weltkrieg bis zur Schönstraße. Tor und Portal in Klinkeroptik an der Roelckestraße von 1913 stammen von Carl James Bühring und Hans Schellhorn, Tor und Halle an der Schönstraße von 1925 von Friedrich Späth.
Der Friedhof gehört zum Bezirk Pankow und wird als Friedhof Pankow XV geführt. Der Haupteingang an der Roelckestraße wird von Tor und Portal in Klinkeroptik geprägt, die 1913 von Carl James Bühring und Hans Schellhorn stammen, während das Tor an der Schönstraße und die Friedhofshalle von 1925 von Friedrich Späth entworfen wurden.
Der Friedhof ist an den meisten Tagen tagsüber zugänglich, wobei die Öffnungszeiten je nach Wochentag unterschiedlich sind. Es ist ratsam, vor dem Besuch die genauen Zeiten zu überprüfen, besonders wenn Sie am Wochenende kommen möchten.
Gegenüber der Feierhalle am Haupteingang liegen zwei Kriegsgräberanlagen: Im Ehrenhain ruhen 113 Opfer des Zweiten Weltkriegs in einer Sammelgrabstätte, die eine Bronzetafel mit Namen und Lebensdaten markiert; 39 weitere liegen in Einzelgräbern unter schrägen Majolikaplatten mit der Aufschrift „1939–1945“.
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