Grenzübergang Bornholmer Straße, Grenzkontrollpunkt in Prenzlauer Berg, Berlin, Deutschland
Die Bornholmer Straße Grenzübergangsstelle ist ein ehemaliger Kontrollpunkt in Prenzlauer Berg mit erhaltenen Wachtürmen, Kontrollgebäuden und Inspektionsbereichen. Die Anlage zeigt die Infrastruktur, die einst die Einreise zwischen Ost und West streng regelte.
Das Kontrollgebäude wurde in den 1950er Jahren während der Blockade errichtet und wurde zum Symbol der deutschen Teilung. In der Nacht vom 9. November 1989 öffnete es sich als erstes Grenzübergangspunkt, als Tausende von Ost-Berlinern zusammenkamen und Wachbeamte den Durchgang freigaben.
Der Ort erinnert an die Alltäglichkeit der Teilung, wo Menschen täglich entscheiden mussten, welche Seite sie betreten durften. Wer heute umhergeht, sieht Reste von Strukturen, die diese Grenze verkörperten und wie eng sie das Leben prägte.
Das Gelände ist frei zugänglich und informative Tafeln erklären die verschiedenen Bereiche und deren Funktion während der Teilung. Geführte Touren in mehreren Sprachen helfen, die Layouts und Abläufe zu verstehen, die hier täglich abliefen.
Metallplatten in den Boden eingelassen markieren die genauen Stellen, wo Ostdeutsche Grenzbeamte standen, als sie zum ersten Mal freien Durchgang zuließen. Diese Details erzählen die persönliche Geschichte jener Momente, in denen sich ein Land wieder öffnete.
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