S-Bahnhof Bornholmer Straße, S-Bahnhof und Architekturdenkmal in Prenzlauer Berg, Deutschland
Der Bahnhof Bornholmer Straße ist eine S-Bahn-Station mit einem charakteristischen fünfeckigen Aufbau und einem kleinen Turm in Pankow. Die Station mit zwei Inselbahnsteigen verbindet mehrere Eisenbahnlinien, die den Norden Berlins durchqueren.
Richard Brademann entwarf die Station 1935 als Beispiel der deutschen Bahnhofsarchitektur dieser Zeit. Nach dem Bau der Berliner Mauer 1961 wurde sie zu einer Geisterbahnstation, bis sie 1989 wiedereröffnet wurde.
Die Station war lange Zeit ein Symbol der Teilung Berlins und wurde nach der Wiedervereinigung zum Ort der Erinnerung. Heute nutzen Pendler und Touristen den Bahnhof als Zeichen der wiederverbundenen Stadt.
Die Station verfügt über Verbindungen zur Straßenbahnlinie M13 und zur Buslinie 50 für einfachen Zugang zu anderen Stadtteilen. Die Bahnsteige sind von der Straße leicht zu erreichen und der Ort ist gut zu Fuß erreichbar.
Die Bösebrücke, eine nahegelegene Straßenbrücke, war in der Nacht des Mauerfalls einer der ersten Orte, wo Berliner zwischen Ost und West wechselten. Der Name wurde zum Symbol dieser Momente der Freiheit.
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