Französisch Buchholz, Wohngebiet im Bezirk Pankow, Berlin, Deutschland.
Französisch Buchholz ist eine Wohnlokation im Norden Pankows mit mehrgeschossigen Gebäuden, Einfamilienhäusern und mehreren Parks. Das Gelände liegt auf etwa 46 Metern Höhe und bietet eine Mischung aus bebauten und grünen Flächen.
Der Ort wurde 1242 erstmals erwähnt und erhielt seinen Namen, als französische Hugenotten-Familien sich nach dem Edikt von Potsdam 1685 dort niederließen. Diese französischen Siedler prägten die Entwicklung und den Namen des Viertels nachhaltig.
Die alte Dorfkirche aus Feldsteinblöcken prägt das Ortsbild und erinnert an die mittelalterlichen Anfänge des Ortes. Sie steht als geschütztes Denkmal und vermittelt den Besuchern einen Eindruck von der langen Geschichte dieses Viertels.
Die Gegend ist über die S8 S-Bahn-Linie, die Straßenbahnlinie 50 und mehrere Ausfahrten der A10 Berliner Autobahnring erreichbar. Besucher finden hier eine gute Anbindung an Berlins öffentliche Verkehrsmittel und Straßenverkehr.
Die französischen Hugenotten-Siedler brachten Gemüsesorten in die Region, die dort vorher nicht bekannt waren, darunter grüne Bohnen, Blumenkohl und verschiedene Küchenkräuter. Diese neuen Pflanzen wurden zum Erkennungszeichen der Gegend und beeinflussen bis heute die lokale Gartenkultur.
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