Brosepark, Öffentlicher Park in Pankow, Deutschland.
Der Brosepark ist eine grüne Fläche in Pankow mit Wegen, Wiesen und natürlich gewachsenen Bereichen, die das Landschaftsbild des Bezirks prägen. Der Park bietet Raum zum Spazieren und erinnert mit seinen Grünflächen daran, wie Berlin an vielen Orten grün bleibt.
Der Park ist nach dem Pankower Bankier Christian Wilhelm Brose benannt, der das Grundstück mit einem bereits 1764 für den Küster Palm erbauten Haus erwarb. Die Gemeinde Niederschönhausen kaufte den Park 1920 von der Familie Brose. Die meisten Gebäude wurden im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und Ende der 1950er Jahre abgetragen; das Küster-Palm-Haus wurde 1988 abgerissen und Mitte der 1990er Jahre wieder aufgebaut. Der Park wurde von 1985 bis 1987 umfassend rekonstruiert.
Die Bronzeplastik „Mutter mit Kind“ von Reinhold Felderhoff steht seit 1976 im Park. Die 215 cm hohe Figur wurde 1911 geschaffen und stand zwischen 1955 und 1971 auf dem Pankower Anger. Sie zeigt eine Mutter mit ihrem Kind und ist ein häufiger Treffpunkt im Park.
Der Park ist für alle zugänglich und wird als Jogging-Areal und Abkürzung in Niederschönhausen genutzt. Das angrenzende Max-Delbrück-Gymnasium hält dort seinen Sportunterricht ab, sodass zu Schulzeiten Schülergruppen unterwegs sind. Im Mitte der 1990er Jahre wieder aufgebauten Küster-Palm-Haus sitzt der Freundeskreis der Chronik Pankow e. V.
Im Park wachsen mehrere geschützte Bäume, darunter alte Eiben, eine Feldulme und eine Platane, die unter Naturschutz stehen. Diese Bäume sind als Naturdenkmäler anerkannt und prägen das Erscheinungsbild des Parks auf subtile Weise.
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