Appartementhaus am Schloss Schönhausen, Architektonisches Kulturdenkmal in Niederschönhausen, Berlin.
Das Appartementhaus am Schloss Schönhausen ist ein viergeschossiges Gebäude in L-Form mit zurückgesetztem Dachgeschoss in Niederschönhausen. Die Ostseite prägt eine Terrassenfassade mit aufwändigen Keramikmalereien, während das Innere in 39 Eigentumswohnungen unterteilt ist.
Das Gebäude entstand zwischen 1966 und 1968 nach Entwürfen des Architekten Walter Schmidt als Gästehaus für hochrangige Beamte der DDR. Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 wurde es zum Wohnhaus umgewidmet.
Der Name des Hauses verweist auf seine Nähe zum Schloss Schönhausen, das einst königliche Residenz war. Die Keramikmalereien an der Terrasse zeigen Friedenssymbole und prägen bis heute das Erscheinungsbild des Platzes.
Der Zugang zum Grundstück erfolgt über eine asphaltierte Auffahrt von der Tschaikowskistraße, von wo aus eine unterirdische Garage erreichbar ist. Das Gelände liegt in unmittelbarer Nähe zum Schloss Schönhausen, was eine gute Orientierung ermöglicht.
Die Keramikmalereien stammen vom Künstler Walter Womacka, einem bekannten Vertreter der sozialistischen Kunstrichtung in der DDR. Seine Werke zeigen Friedensmotive, die heute noch an die Ideologie jener Zeit erinnern.
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