Appartementhaus am Schloss Schönhausen, Architektonisches Kulturdenkmal in Niederschönhausen, Berlin.
Das Appartementhaus am Schloss Schönhausen ist ein 1966–1968 nach Plänen von Walter Schmidt errichteter Stahlskelettbau in L-Form: viergeschossiger Gästetrakt, zurückgesetztes Dachgeschoss und eingeschossiger Küchentrakt. Das Erdgeschoss ist mit Schiefer verkleidet; Aluminiumpaneele zwischen Fensterbändern dienen als Sonnenschutz und fahren täglich um 12 Uhr in ihre Position von 1968 zurück. Keramikbilder von Walter Womacka sitzen unter dem Westvordach und an der Gartenseite.
Das Gebäude entstand zwischen 1966 und 1968 nach Entwürfen des Architekten Walter Schmidt als Gästehaus für hochrangige Beamte der DDR. Nach dem Fall der Berliner Mauer 1989 wurde es zum Wohnhaus umgewidmet.
Der Name des Hauses verweist auf seine Nähe zum Schloss Schönhausen, das einst königliche Residenz war. Die Keramikmalereien an der Terrasse zeigen Friedenssymbole und prägen bis heute das Erscheinungsbild des Platzes.
Der Zugang zum Grundstück erfolgt über eine asphaltierte Auffahrt von der Tschaikowskistraße, von wo aus eine unterirdische Garage erreichbar ist. Das Gelände liegt in unmittelbarer Nähe zum Schloss Schönhausen, was eine gute Orientierung ermöglicht.
Die Aluminiumpaneele zwischen den Fensterbändern waren ursprünglich fest montiert; bei der Sanierung 2011 bis 2013 wurden sie zu elektrisch verstellbaren Sonnenschutzblenden. Täglich um 12 Uhr fahren sie automatisch in die Positionen zurück, die sie 1968 einnahmen. Der Treppenhausschacht ist im Verhältnis des Goldenen Schnittes in die Längsfassaden eingefügt.
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