Irakische Botschaft in der DDR, Verlassenes Diplomatengebäude in Pankow, Deutschland.
Die ehemalige irakische Botschaft in Pankow ist ein Gebäude aus vorgefertigten Elementen, die nach den Baumethoden der DDR hergestellt wurden. Die Struktur zeigt typische östdeutsche Architektur mit einfachen, funktionalen Formen.
Das Land eröffnete diese Botschaft 1974, nachdem es 1969 der erste nicht-sozialistische Staat wurde, der die DDR anerkannte. Das Gebäude wurde 1991 verlassen, als Deutschland während des Golfkrieges die Diplomaten auswies.
Das Gebäude zeigt eine Verbindung zwischen der Irak und der DDR, die während des Kalten Krieges entstanden war. Man kann heute sehen, wie die Räume damals als diplomatisches Zentrum genutzt wurden.
Das Gebäude befindet sich an der Tschaikowskistraße 51 und ist nicht zugänglich, da es seit Jahrzehnten leer steht. Man kann es von außen sehen, aber eine nähere Besichtigung ist nicht möglich.
Im dritten Stock befindet sich ein Raum voller verstreuter Dokumente und Papiere, den Besucher als Bücherzimmer kennen. Diese verlassenen Schriftstücke sind bis heute dort geblieben und erzählen von der schnellen Flucht der Botschaftsmitarbeiter.
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