St. Maria Magdalena, Katholische Kirche in Niederschönhausen, Deutschland
St. Maria-Magdalena-Kirche ist eine katholische Kirche in Niederschönhausen aus Klinkersteinen erbaut mit rechteckigen Grundrissen und einem zentralen Turm. Das Gebäude weist klare Formen auf und wirkt in seiner proportionalen Gestaltung ausgewogen.
Der Bau begann 1929 nach Entwürfen von Felix Sturm und wurde 1930 durch Bischof Christian Schreiber geweiht. Die Errichtung fiel in eine Zeit großer baulicher Veränderungen im Berliner Norden.
Die farbigen Glasfenster im Inneren zeigen biblische Szenen und verbinden Jugendstil mit expressionistischen Elementen. Diese künstlerische Ausstattung prägt das Erscheinungsbild des Kirchenraums nachhaltig.
Das Gebäude befindet sich an der Platanenstraße in Niederschönhausen und ist von außen leicht erkennbar durch seinen Turm. Der Zugang ist einfach und das Innere bietet Platz für eine mittelgroße Gemeinde.
Die Fassade verwendet Beuthener Klinkerziegel, einen besonderen Baustoff aus Oberschlesien, was der Kirche ihre charakteristische Farbe verleiht. Uber dem Eingangsportal befindet sich ein Terrakotta-Relief, das die Auferstehung Christi darstellt.
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