Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Gemeinden, Friedhof in Mitte, Berlin.
Der Dorotheenstädtische Friedhof ist eine Begräbnisstätte im Berliner Stadtteil Mitte, die sich über eine Fläche von ungefähr 1,7 Hektar erstreckt und zahlreiche Denkmäler aus Marmor und Stein aufweist. Die Anlage ist mit breiten Wegen durchzogen, die von alten Bäumen und gepflegten Rabatten gesäumt werden.
Der Friedhof wurde 1762 auf Anordnung Friedrichs des Großen gegründet, um die wachsende Bevölkerung der Stadt aufzunehmen. Zwischen 1814 und 1826 wurde das Gelände erweitert, um zusätzliche Bestattungen zu ermöglichen.
Der Friedhof trägt seinen Namen nach der ehemaligen Dorotheenstadt, einem historischen Viertel im Norden Berlins. Viele Besucher kommen hierher, um die Gräber bekannter Denker und Künstler zu sehen, deren Werke bis heute im deutschsprachigen Raum gelesen und aufgeführt werden.
Man erreicht den Friedhof über die Chausseestraße 126, wobei mehrere U-Bahn- und S-Bahn-Stationen in der Nähe liegen. Führungen in verschiedenen Sprachen werden angeboten und helfen bei der Orientierung auf dem weitläufigen Gelände.
Eine Marmorreplik von Martin Luthers Statue, die Johann Gottfried Schadow 1909 entwarf, steht inmitten der historischen Grabsteine. Sie erinnert an die protestantische Tradition der Begräbnisstätte und hebt sich durch ihre helle Färbung von den dunkleren Monumenten ab.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.