Borsighaus, Neorenaissance-Verwaltungsgebäude in Mitte, Deutschland.
Das Borsighaus ist ein viergeschossiges Gebäude mit einer Sandsteinfassade, zwei Erkern und einem Dreiecksgiebel an der Chausseestrasse 13. Heute nutzen es verschiedene Mieter wie eine Zahnärztevereinigung, Zahnarztpraxen und Kanzleien.
Das Gebäude wurde 1899 von den Architekten Reimer und Körte errichtet und war ursprünglich Hauptsitz des Unternehmens Borsig. Nach 1945 änderte sich seine Nutzung und es beheimatete fortan verschiedene Mieter.
Eine Bronzeskulptur eines Schmieds von Gustav Blaeser schmückt den Eingang und erinnert an Berlins Vergangenheit als Fabrikstandort. Die Figur zeigt die handwerkliche Arbeit, die einst diese Gegend prägte.
Das Gebäude befindet sich zentral in Mitte und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Die meisten Bereiche sind öffentlich zugänglich, doch informieren Sie sich vorab über spezifische Öffnungszeiten der einzelnen Mieter.
Der Name Borsig ist noch heute über dem Eingang eingemeißelt und erinnert an August Borsig, den Gründer der berühmten Lokomotivfabrik. Diese Inschrift ist ein stilles Zeugnis der Berliner Industriegeschichte an diesem zentralen Ort.
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