Admiralspalast, Theater in Mitte, Deutschland
Der Admiralspalast ist ein Veranstaltungsgebäude an der Friedrichstraße mit einem Hauptsaal, der Platz für 1.700 Zuschauer bietet und architektonische Elemente aus den 1920er Jahren zeigt. Die Fassade aus dieser Zeit zeigt geometrische Ornamente, und im Inneren laufen verschiedene Bühnenshows, von Konzerten bis zu Theateraufführungen.
Auf dem Gelände befanden sich ab 1873 öffentliche Bäder, die 1911 zu einem Unterhaltungskomplex mit Theaterbühne, Eislaufbahn und Kegelbahnen umgebaut wurden. In den 1920er Jahren wurde das Gebäude zu einem Varietétheater und wechselte nach dem Zweiten Weltkrieg mehrfach den Namen, bevor es in den 2000er Jahren grundlegend saniert wurde.
Der Name stammt vom Admiralsgartenbad, einem 1873 eröffneten Solebad, nachdem bei Bauarbeiten in der Friedrichstraße eine Salzquelle entdeckt worden war. Die reich ausgestatteten Baderäume schmückten Mosaikbilder und Majolikaplastiken aus Karlsruhe. Ab 1923 ließ der Operettenregisseur Herman Haller hier seine Revuen aufführen, eröffnet mit Walter Kollos Drunter und drüber.
Das Theater liegt an der Friedrichstraße 101, nur wenige Gehminuten von mehreren U-Bahn- und S-Bahn-Stationen entfernt. Der Zugang zum Hauptsaal erfolgt über Stufen, daher ist die Barrierefreiheit eingeschränkt und sollte vorab erfragt werden.
1941 wurde auf Anordnung in die Mitte des ersten Ranges eine „Führerloge“ eingebaut, die nach dem Krieg wieder entfernt wurde. Der Saal selbst geht auf Paul Baumgartens klassizistische Neugestaltung von 1939 zurück, die den expressionistischen Vorgänger ersetzte und bis heute erhalten ist.
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