Tränenpalast, Historisches Grenzmuseum am Bahnhof Friedrichstrasse, Berlin, Deutschland
Tränenpalast ist ein ehemaliges Abfertigungsgebäude an der Friedrichstraße, das während der Teilung Berlins als Kontrollpunkt für Grenzübergänge diente. Das Gebäude zeigt nun Ausstellungen mit über 500 originalen Objekten aus der Zeit der Separation, darunter Dokumente, Koffer und persönliche Gegenstände von Reisenden.
Das Gebäude wurde 1962 eröffnet, um Bürger der DDR zu kontrollieren, die nach West-Berlin reisen wollten. Nach dem Fall der Mauer 1989 war es nicht mehr nötig, Reisende zu überprüfen.
Der Ort trägt seinen Namen von den Tränen, die Familien beim Abschied vergossen, wenn sie sich an der Grenze trennen mussten. Besucher sehen heute persönliche Gegenstände und Fotos von Menschen, die diese schwierige Erfahrung gemacht haben.
Besucher sollten sich Zeit nehmen, um die Ausstellungen in Ruhe anzusehen, da es viel zu entdecken gibt. Der Ort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln leicht zu erreichen und befindet sich direkt an der Friedrichstraße.
Das Gebäude war lange Zeit nach dem Mauerfall verschlossen und verfiel, bevor es als Museum wieder eröffnet wurde. Seine Architektur mit den großen Fenstern war absichtlich so gestaltet, dass Beamte die wartenden Menschen beobachten konnten.
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